RatgeberAutomotive Disruption Radar: 60 Prozent der Autokäufer ziehen E-Fahrzeug in Betracht

Automotive Disruption Radar: 60 Prozent der Autokäufer ziehen E-Fahrzeug in Betracht

München (ots)

Anteil der Elektro-Autos am weltweiten Fahrzeugverkauf steigt auf 9,5 Prozent
China, Niederlande und Singapur führen ADR-Ranking an
Kunden bevorzugen E-Modelle von rein-elektrischen Herstellern

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage und angespannten globalen Lieferketten boomt die Elektromobilität. So stieg der Anteil der E-Autos und Plug-in-Hybriden am weltweiten Neuwagenverkauf von 4,6 Prozent (2020) auf 9,5 Prozent (2021). Der Trend wird weiter anhalten. Denn weltweit ziehen bereits 60 Prozent der potenziellen Autokäufer ein Elektroauto als nächstes Fahrzeug in Erwägung. Dies zeigen die wichtigsten Ergebnisse des neuen “Automotive Disruption Radar (ADR)” von Roland Berger. Die Studie erscheint halbjährlich und untersucht 26 Automobilindikatoren in 23 Ländern.

“Zur Verringerung der globalen CO2-Emissionen müssen Innovationen wie autonomes Fahren und die Elektromobilität weiter vorangetrieben werden”, so Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. “Auch wenn in vielen Ländern bereits einige Fortschritte erzielt wurden, stehen wir erst am Anfang einer Zeitenwende für moderne Mobilität. Es gilt nun, vorhandene Technologien auf das nächste Level zu heben. Die Automobilindustrie sollte die Herausforderung als Chance betrachten, ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Kundennachfrage ist vorhanden. Wer jetzt zügig handelt, kann sich vom Wettbewerb absetzen.”

China zurück an der Spitze

Nach einer Pause von zwei Jahren liegt China wieder auf Platz eins des ADR-Rankings. Die Gründe sind vielfältig: Das Land ist offener für neue Antriebstechnologien, die Elektrofahrzeugindustrie führend und mittlerweile haben fast 500 Millionen Chinesen Zugang zu einem 5G-Mobilfunknetz – ein Muss für autonome Fahrzeuge. In China ist damit der Wendepunkt erreicht; 5G- löst den 4G-Standard ab.

Die Niederlande belegen den zweiten Platz. Einer der Gründe für diese gute Platzierung ist die im Vergleich sehr frühzeitige Entscheidung der Regierung, den Verkauf von Verbrennern ab 2030 zu beenden. Auf dem dritten Platz kommt Singapur, gefolgt von Norwegen und Schweden (beide Platz 4). Südkorea schafft es auf den sechsten Platz, Deutschland und Großbritannien teilen sich Platz sieben. In Deutschland wurde im Mai 2022 ein Gesetz verabschiedet, das Fahrzeuge mit autonomen Fahrfähigkeiten der Stufe 4 (keine menschliche Interaktion erforderlich) auf öffentlichen Straßen zulässt. Dies ist derzeit die fortschrittlichste nationale Gesetzgebung zum autonomen Fahren.

Hohes Interesse an Elektrofahrzeugen führt zu steigendem Absatz

Das globale Angebot mit 550 verschiedenen Elektrofahrzeug- (EV) und Plug-in-Hybrid- (PHEV) Modellen ist so groß wie noch nie und die Nachfrage der Kunden wächst. Mit fast 3,4 Millionen verkauften EVs und PHEVs in absoluten Zahlen ist China führend. Deutschland liegt mit 691.000 verkauften E-Fahrzeugen auf Platz zwei. Betrachtet man die Marktdurchdringung von EV/PHEV/FCEV finden sich Norwegen (76,4 %), Schweden (41,2 %) und die Niederlande (25,2 %) auf den Spitzenplätzen.

Traditionelle OEMs laufen Gefahr zurückzufallen

Die Umfrage zeigt, dass neue, spezialisierte Hersteller, die nur E-Fahrzeuge produzieren und sich somit auch als Null-Emissionen-Unternehmen positionieren können, einen erheblichen Vorteil gegenüber den traditionellen OEMs besitzen. Nur 12 Prozent der Befragten geben an, dass sie beim Kauf eines Elektroautos bei der Marke eines traditionellen OEMs bleiben würden. Mehr als dreimal so viele Befragte (38 %) hingegen würden ein E-Fahrzeug nur von einem neuen, rein-elektrischen Hersteller kaufen.

“Wenn sich die etablierten OEMs nicht zügig an die neuen Gegebenheiten anpassen und ihr Geschäftsmodell, sowohl wirtschaftlich als auch technisch, umbauen, werden sie vom Wettbewerb überholt”, sagt Stefan Riederle, Partner bei Roland Berger.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen: https://bit.ly/3OeewkI

Unternehmen hinter der ADR-Plattform:

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